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Tipps aus dem Praxisalltag ⚠️ – so schön der Weihnachtsstern auch ist -so giftig ist er auch!
Der Weihnachtsstern ist vor allem in der Adventszeit eine beliebte Zimmerpflanze. Seine rote Blätterpracht passt hervorragend in die Vorweihnachtszeit. Als Katzen- und Hundehalter sollten Sie allerdings auf die Pflanze verzichten, denn sie birgt eine große Gefahr für Ihren Vierbeiner. Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) ist stark giftig. Vergiftungssymptome treten bereits nach Aufnahme kleinster Pflanzenmengen auf.
Der Weihnachtsstern zählt zu den sogenannten Wolfsmilchgewächsen. Der Milchsaft der Pflanze dient ihr als Schutz: Bei kleinsten Verletzungen der Pflanze tritt der Saft aus, so dass die Pflanzenwunde verschlossen wird. Was für den Weihnachtsstern selbst eine sinnvolle Eigenschaft ist, kann unseren Vierbeinern zum Verhängnis werden.
Wenn der geliebte Vierbeiner etwas vom Weihnachtsstern (Blätter oder Milchsaft) gefressen hat, treten leichte bis schwere Symptome einer Vergiftung auf. Diese Symptome sind typisch für eine Vergiftung:
• Erbrechen
• Starkes Speicheln
• Zittern oder Krämpfe
• Unwohlsein und unruhiges Verhalten
• Benommenheit, Schwindel oder Taumeln
• Durchfall oder blutiger Durchfall
• Reizung der Schleimhäute und Augen
• Untertemperatur
• Geweitete Pupillen
• Leber- und Nierenschädigung
Wenn Ihr Vierbeiner etwas vom Weihnachtsstern gefressen hat, sollten Sie nicht zögere uns anzurufen – falls wir selbst keinen Notdienst haben – dann wenden Sie sich direkt bitte an den/die notdiensthabenden Tierarzt / Tierklinik. Am besten nehmen Sie den Weihnachtsstern mit, damit wir uns selbst ein Bild von der aufgenommenen Menge machen können.

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