Chip oder Tätowierung der Katze?

Wenn Ihre reine Wohnungskatze aus dem Fenster gefallen ist, sich die Transportbox vor der Tierarzttür einfach geöffnet hat oder Ihre Freigänger Katze einfach nicht mehr nach Hause kommt, ist die Sorge für Sie als Katzenhalter:in verständlicherweise sehr groß.
In dieser Situation wünscht sich jeder, dass seine geliebte Katze eindeutig gekennzeichnet ist und
schnell wieder nach Haus kommt.

Zur Kennzeichnung von Katzen stehen zwei verschiedene Methoden zu
r Verfügung und beide Methoden haben Nachteile: Die Tätowierung kann eventuell nicht gut lesbar sein oder nach einigen Jahren verblassen. Der Nachteil des Chips ist, dass er äußerlich nicht sichtbar ist und ein Laie die Kennzeichnung nicht erkennt.

Deshal
b empfehlen wir allen Katzenbesitzer:innen aus unserer Erfahrung heraus, die Katze sowohl tätowieren, als auch chippen zu lassen.

Vor- und Nachteile des Chip

Vorteile

  • Schmerzfrei und schnell – Die Implantation des Mikrochips erfolgt auf der linken Halsseite. Der Chip kann ohne Narkose gesetzt werden. Der winzige Mikrochip wird mit einer Kanüle (Nadel) in die linke Nackenfalte injiziert, hier verwächst es in der Regel mit dem Bindegewebe. Das ist für die Katze nicht schmerzhafter als eine Medikamenteninjektion.

 

  • Haltbarkeit – Der Chip muss ein Katzenleben lang nicht ersetztwerden. Tätowierungen im Vergleich verblassen mit der Zeit und werden unleserlich

 

  • Winzig klein und nicht störend – Anders als zum Beispiel Katzenhalsbänder zu Zwecken der Kennzeichnung ist der Mikrochip der Katze nicht gefährlich Halsbänder dagegen bergen eine große Gefahr, dass die Katze daran hängen bleibt und sich schwerste Verletzungen zuziehen kann. Der Chip lässt sich zwar ertasten, ist aber nur winzig 2x12mm

 

  • Eindeutige Zuordnung – Der 15stellige Code, der im Chip gespeichert ist, ist einzigartig. Das heißt, die gechippte Katze lässt sich hundertprozentig eindeutig ihrem Besitzer zuordnen